Dezentrale Wohnraumlüftung

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Dezentrale Zu- und Abluftanlage

Dezentrale Zu- und Abluftanlagen ähneln stark den reinen Abluftanlagen. Da sowohl die Zu-, als auch die Abluftfunktionen von einem einzigen Gerät ausgeführt werden, ist der bauliche Aufwand, der zur Installation einer solchen Anlage benötigt wird, eher gering. Es muss lediglich ein Außenluftzugang, der in den meisten Fällen in Fensternähe realisiert wird, hergestellt werden.
Technisch gesehen setzen sich diese Lüftungsanlagen aus Ventilatoren und Klappen zusammen. Die Geräte können zum einen in Intervallen gefahren werden, sodass es immer eine Zu- und eine Abluftphase gibt. Zum anderen gibt es auch Geräte, bei denen beides gleichzeitig stattfindet. Bei der zweiten Variante muss darauf geachtet werden, dass bei der Installation die Luftströme nicht kurzgeschlossen werden. Der Lüftungseffekt würde sonst stark beeinträchtigt werden.
Um die Zuluft von Allergenen und Schmutzpartikeln zu befreien, werden Filter eingesetzt.

Dezentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung

Dezentrale Lüftungsanlagen mit Zu- und Abluftanlagen, die zudem zur Wärmerückgewinnung genutzt werden können, unterscheiden sich in der Energieeffizienz maßgeblich von dezentralen Zu- und Abluftanlagen ohne Wärmerückgewinnung.
In diesen Anlagen können 70 bis 75 Prozent der Energie aus der Abluft entnommen und der Zuluft zugeführt werden. Da es sich auch hier um ein dezentrales System handelt, können die Geräte nur raumweise verwendet werden. Besonders zu empfehlen sind diese Anlagen für Gebäude mit Passivhausstandard oder höher. Der bauliche Aufwand in Altbauten hält sich dabei ebenso in Grenzen. In den meisten Fällen werden die Systeme in direkter Nähe zu Fenstern angebracht.
Je nach Funktionsweise der Lüftungsanlage werden Rekuperatoren oder Regeneratoren für die Wärmerückgewinnung eingesetzt. Strömen Zu- und Abluft gleichzeitig durch die Anlage, so wird ein Rekuperator, meistens in Form eines Plattenwärmeüberträgers, eingesetzt. Dabei gibt die Abluft ihre Wärme an die kältere Zuluft ab und erwärmt diese.
Handelt es sich um eine Lüftungsanlage bei der der Ventilator im Wechselbetrieb für Zu- und Abluft betrieben wird, kommen sogenannte Regeneratoren zum Einsatz. Dabei wird eine thermische Speichermasse während der Abluftphase erwärmt, sodass diese in der Zuluftphase im Stande ist, die kalte Zuluft aufzuheizen. Will man diese Geräte an Orten wie Schlaf- oder Kinderzimmern zur Anwendung bringen, ist auf besonders geräuscharme Ventilatoren zu achten.